Staudinger gefährdet Säuglingsnahrung
<2009-09-11>
Langzeit-Studie: 30 Prozent der Waldböden mit Stickstoff gesättigt

Der Einsatz von Anlagen zur Rauchgasentschwefelung und von Katalysatoren zur Bekämpfung des "Sauren Regens" hat Wirkung gezeigt. Mit Messdaten aus drei Buchenwäldern in Göttingen, im Solling und bei Kassel können Göttinger Wissenschaftler belegen, dass seit den 1990er Jahren die Schwefelbelastung dieser Böden um 80 Prozent zurückgegangen ist. Während das Kalkgestein im Göttinger Wald heute insgesamt wenig beeinträchtigt ist, hat jedoch die Säure, die vor allem bis zu den 90er Jahren im Buntsandstein des Solling gespeichert wurde, diesen Waldboden nachhaltig gestört.

Die Auswertung weiterer Daten von Wäldern in ganz Deutschland ergab zudem, dass die Stickstoffeinträge den Bedarf der Wälder übersteigen. Dies kann zu Belastungen von Trinkwasser und der Atmosphäre führen. Das Forschungszentrum Waldökosysteme der Universität Göttingen hat die Untersuchungen koordiniert, an denen Zoologen, Mikrobiologen, Vegetationskundler, Klimatologen, Bodenkundler, Ertragskundler und Waldbauer der Universität und der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt beteiligt waren. Die Ergebnisse der sich über einen Zeitraum von 40 Jahren erstreckenden Studie sind nun als Buch in der Reihe "Ecological Studies" veröffentlicht.

Zusätzlich zu den langjährigen Messreihen werteten die Forscher das "Intensive Forest monitoring programm, Level II" aus - eine bundesweite Erhebung über 53 Waldstandorte, an denen die Forstlichen Versuchsanstalten der Länder seit 1996 Stoffbilanzen erheben. Ein zentrales Ergebnis ihrer Analyse: Die Belastung des Waldökosystems mit Stickstoffemmissionen ist zwar in den vergangenen Jahren zurückgegangen, liegt aber immer noch auf hohem Niveau. Insbesondere die Landwirtschaft trägt mit der Viehhaltung neben dem Verkehr wesentlich zur Luftverunreinigung bei. Diese Speicherung des Stickstoffs im Boden hat zur Folge, dass auch Kohlenstoff vermehrt im Humus des Bodens und in den Pflanzen gebunden wird. Die Forscher nehmen deshalb an, dass viele Waldböden derzeit zur Verringerung von Kohlendioxid in der Atmosphäre beitragen.

Auf der anderen Seite zeigt die Studie aber auch, dass die Böden in knapp 30 Prozent der untersuchten Waldstandorte bereits mit Stickstoff gesättigt sind. "In diesen Wäldern wird der eingetragene Stickstoff als Nitrat ausgewaschen und belastet damit Trinkwasser und Gewässer" erklärte erläuterte der Bodenkundler Dr. Rainer Brumme von der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie den Wirkmechanismus.

Die Trinkwasserverordnung 2001 legt für Nitrat einen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter fest. Vom Nitrat (NO3-) selbst geht nur eine geringe, unmittelbare Gesundheitsgefährdung für den erwachsenen Menschen aus. Unter bestimmten Umständen (z.B. durch Bakterien im Mundraum oder Magen) kann Nitrat jedoch teilweise zu Nitrit (NO2-) umgewandelt werden, welches auf zwei Arten die menschliche Gesundheit gefährden kann:

  1. Zum einen kann es insbesondere bei Säuglingen unter 3 Monaten eine "Methämoglobinämie" durch eine erhöhte Konzentration von Methämoglobin im Blut auslösen. Nitrit bewirkt dabei, dass der rote Blutfarbstoff, das Hämoglobin, zum Methämoglobin umgewandelt wird. Methämoglobin ist im Gegensatz zum Hämoglobin nicht mehr in der Lage, Sauerstoff in die Gewebe zu transportieren. Daher kann sich eine Blausucht (Zyanose) entwickeln. Der resultierende Sauerstoffmangel in lebenswichtigen Organen wie dem Zentralnervensystem und dem Herz kann bei entsprechender Ausprägung bis zum Tod führen.

  2. Zum anderen kann Nitrit mit sekundären Aminen im Magen sog. "Nitrosamine" bilden. Sekundäre Amine sind stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die in vielen Lebensmitteln vorkommen und auch bei der Verdauung entstehen. Einige Nitrosamine wirken im Tierversuch krebserzeugend. Ihre Entstehung sollte daher so weit wie möglich vermieden werden.

Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung 2001 für Nitrat wurde vom Gesetzgeber so festgelegt, dass bei Aufnahme des Wassers in üblichen Mengen weder die Gefahr einer Methämoglobinämie bei Säuglingen noch eine endogene Bildung von Nitrosaminen in gesundheitlich erheblichem Ausmaß stattfindet. Bei Einhaltung des Grenzwerts ist somit für alle Verbraucher, auch für die besonders empfindlich reagierenden Säuglinge, gewährleistet, dass bei regelmäßigem, täglichen Verzehr des Trinkwassers keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen hervorgerufen werden.

Wird der Grenzwert überschritten, darf die zentrale Wasserversorgung nur dann weiter geführt werden, wenn die Bevölkerung durch das örtliche Gesundheitsamt unverzüglich darüber informiert wird, dass dieses Wasser nicht zur Zubereitung von Nahrung für ungestillte und teilgestillte Säuglinge mit weniger als 10 kg Köpergewicht verwendet werden darf. Stattdessen ist ein einwandfreies Trinkwasser anderer Herkunft oder - nach Rücksprache mit einem Kinderarzt - ein nitratarmes, zur Säuglingsernährung geeignetes Mineralwasser (Kennzeichnung auf dem Etikett beachten!) zu verwenden.

Alternativ wird der Stickstoff als Lachgas freigesetzt, das "ein Treibhausgas mit der 320-fachen Wirkung des Kohlendioxids ist", erläutert Dr. Brumme die Folgen.

Originalveröffentlichung: Rainer Brumme, Partap K. Khanna (Hg.): Functioning and Management of European Beech Ecosystems. Ecological Studies 208. Springer-Verlag, Berlin 2009.
Quelle: Dr. Rainer Brumme, Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, Abteilung Ökopedologie der Tropen und Subtrope


Autor: Matthias Möller-Meinecke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Themen hierzuAssciated topics:

#[object Object] #[object Object] #[object Object]

Das könnte Sie auch interessierenFurther readings:
Medienspiegel / Osthessen-news:
Müssen Kali-Abraumhalden wegen Krebsgefahr stillgelegt werden?
Von: @@osthessen-news.de <2008-06-21>
[Heringen] Die Kanzlei MÖLLER Rechtsanwälte (Frankfurt am Main) hat am 19. Juni 2008 beim Regierungspräsidenten in Kassel für sieben Mandanten, darunter die beiden Nachbargemeinden Dankmarshausen und Dippach und ein Kind, einen Antrag auf Stilllegung der beiden das Landschaftsbild der Werra dominierenden Kali-Abraumhalden gestellt...   Mehrmore »
Schließung der Kalihalden
Krebsgefahren zwingen zur Stilllegung der Kali-Halden der Kali + Salz AG in Heringen und Philippsthal
Von: @RA Möller-Meinecke <2008-06-20>
Wegen drohender Krebsgefahren fordern zwei Thüringer Gemeinden die Schließung der beiden großen Kali-Abraumhalden im hessischen Heringen und Philippsthal.   Mehrmore »
Lärm oder Erschüt­terun­gen: Schmer­zens­geld nur bei schuld­haften Stö­run­gen
<2010-07-25>
Schmer­zens­geld wegen Gesund­heits­schäden, die auf bergbau­bedingte Erder­schütte­rungen zurück­zuführen sind, gibt es nur bei schuld­haftem Handeln des Verursachers.   Mehrmore »
Anwohner zum Woolrec-Vergleich:
"Vertrag zu Lasten der Gesundheit der Bürger"
<2013-02-05>
"Der Vertrag mit Woolrec missachtet Behörden­auftrag des Gesundheits­schutzes des Bürgers" , kritisieren die Anwohner den Regierungs­präsidenten.   Mehrmore »
Anwohner fordern Stilllegung von Woolrec Betrieb
<2012-03-22>
Konkrete Krebsgefahr begründet die Forderung der Anwohner gegenüber der Hessischen Landesregierung auf sofortige Stilllegung des Betriebes der Firma Woolrec in Braunfels-Tiefenbach .   Mehrmore »
Wütender Bür­ger-Protest gegen Recyc­ling­betrieb Isorec in Mannheim
Von: @RA Möller-Meinecke <2015-07-27>
In Mann­heim wird ein Betrieb ange­siedelt, der Dämm­mate­rial verar­bei­ten will.   Mehrmore »
Erfolg der Anwohner:
Firma produziert seit 2007 Giftmüll
<2012-05-30>
Regierungspräsidium bewertet Zuschlagsstoff für die Ziegelindustrie als Giftmüll   Mehrmore »
Pflichten zur Überwachung von Anlagen mit PER
<2015-11-27>
Hessischer Rundfunk defacto berichtet über LHKW-Belastung in Haiger-Weidelbach. Weil die Firma die Gesundheit von Mitarbeitern und Anwohnern schädigte und die Behörden nicht wie geboten tätig waren, wurde bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet; darüber berichtet die lokale Presse.   Mehrmore »
Medienspiegel:
Doch Gesundheitsuntersuchungen?
<2015-11-26>
Warum schützen die Behörden nicht die Bürger?   Mehrmore »
Stör­fall­ver­ord­nung besie­gelt das Ende der Verar­bei­tung von künst­li­chen Mine­ral­fa­sern
Presseerklärung
<2013-02-04>
Anwoh­ner er­zwin­gen, daß der „Risi­ko-Be­trieb Wool­rec“ im hessi­schen Braun­fels (Tiefen­bach) seine Pfor­ten end­gül­tig schließen muß.   Mehrmore »
Uran im Mineral­wasser
Jedes achte Mine­ral­was­ser kri­tisch für Säug­linge
<2009-06-07>
Viele Mineralwässer, darunter bekannte Marken wie S. Pellegrino und Überkinger, sind so stark mit Uran belastet, dass gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können   Mehrmore »
Syngenta und BVL haften für Fusilade MAX
<2017-05-18>
Schadenersatz für Landwirte wegen Kardinalfehler   Mehrmore »
Nachhaltige Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen -
EU-Ziel: Weitgehend emissionsfreie Kohlenutzung nach 2020
Von: @RA Matthias Möller-Meinecke <2007-01-19>
Die Europäische Union will verhindern, dass jene Kraftwerke, die vor der Serienreife einer Speicherung des Kohlendioxids (CCS) im Jahr 2020 baulich so konzipiert sind, dass eine spätere großmaßstäbliche Nachrüstung mit CCS-Techno­logien nicht erfolgen kann oder nicht in ausreichendem Umfang gewährleistet ist.   Mehrmore »
Raumverträglichkeit eines neuen Kraftwerkes bei Hanau (Staudinger Block 6) zwingend in einem Raumordnungsverfahren zu prüfen
Umweltverträglichkeitsprüfung mit gesteigerten Qualitätsstandard erforderlich
Von: @RA Matthias Möller-Meinecke <2006-12-06>
Kraftwerk Staudinger: Jeder Bürger darf an Erörterungstermin teilnehmen
<2009-03-20>
Im Raumordnungsverfahren für den geplanten Bau des Steinkohleblocks 6 des Kraftwerks Staudinger beginnt am kommenden Dienstag (24.3.2009) der Erörterungstermin.   Mehrmore »
Wohnnutzung zwingt Kraftwerk auf Distanz
<2009-09-15>
Der Bebauungsplan für das E.ON Kraftwerk in Datteln ist nach dem Urteil des OVG Münster unwirksam. Der Trennungsgrundsatz fordert die planerische Lösung der Umweltkonflikte    Mehrmore »
Medienspiegel / Frankfurter Rundschau:
Besteht noch ein Bedarf für ein Kohlekraftwerk?
Von: @RA Möller-Meinecke <2009-11-12>
Noch wahrt der Energiekonzern Eon den Schein und ignoriert die mit der Bundestagswahl und der Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke veränderten Bedarfs für den geplanten sechsten Steinkohle-Kraftwerksblocks in Großkrotzenburg...   Mehrmore »
Medienspiegel / Frankfurter Rundschau und Offenbach-Post:
Das Vorhaben ist nicht genehmigungsfähig
Von: @RA Möller-Meinecke <2009-11-07>
[Hanau] Im Vorfeld der am Dienstag beginnenden Erörterung im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zum geplanten Bau von Staudinger-Block 6 gaben sich gestern im Hanauer Rathaus die Vertreter der von Hanau, Hainburg, Alzenau und Seligenstadt gebildeten kommunalen Arbeitsgemeinschaft kämpferisch...   Mehrmore »
Medienspiegel / Main-Echo:
Alzenau bekräftigt Kritik am Block 6
Doppelt so viele Unterschriften wie nötig
Von: @@Main-Echo <2009-08-29>
[Alzenau] Die Stadt Alzenau zählt auch weiterhin zum inneren Kreis der Opponenten gegen den Staudinger-Block 6. Einstimmig billigte der Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrats am Donnerstagabend eine umfangreiche kritische Stellungnahme zum Ausbau des Großkrotzenburger Kohlekraftwerks. Ihr Autor, Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke, sieht Alzenauer Interessen im angelaufenen immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren gröblich vernachlässigt.   Mehrmore »
Medienspiegel / Frankfurter Rundschau:
Angst vor Keimen und Krebs
Von: @@Frankfurter Rundschau <2009-08-24>
[Großkrotzenburg] Der geplante Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg bei Hanau wird das Klima und die Gesundheit der Menschen in der Region erheblich belasten. Davon sind die politisch Verantwortlichen in Hanau, Alzenau, Hainburg und Seligenstadt überzeugt, das ist auch der Kern einer 300-seitigen Einwendung, mit der sie die Genehmigung des Projekts noch zu stoppen hoffen...   Mehrmore »
Medienspiegel / Offenbach-Post:
Begrenzter Widerstand
Beim Start zur Staudinger-Erörterung blieben Ausbau-Gegner in der Minderheit
Von: @@Offenbach-Post <2009-03-24>
[Hainburg] Verwundert rieben sich die Teilnehmer des Erörterungstermins zum Neubau des Staudinger Kraftwerk-Block 6 die Augen, als sie die Kreuzburghalle betraten. Standen doch den knapp 50 Demonstranten der Bürgerinitiative „Stopp Staudinger“ fast doppelt so viele Befürworter gegenüber.   Mehrmore »
AKW-Laufzeitverlängerung stellt Investition für Kohlekraftwerk in Frage
Pressemitteilung zum derzeit laufenden Erörterungstermin
Von: @RA Matthias Möller-Meinecke <2009-11-10>
Medienspiegel / FAZ und Main-Netz:
Baurecht kann Kraftwerk stoppen
Von: @RA Möller-Meinecke <2009-11-24>
Block 6 des E.ON Kohlekraftwerks Staudinger ist nach der Bewertung des Rechtsanwaltes der vier Nachbarstädte „nicht genehmigungsfähig, weil die dadurch ausgelösten städtebaulichen Konflikte mit der Planung der Nachbarstadt Hanau nicht in einem Bebauungsplan gelöst wurden.“ Als Bilanz des zweiwöchigen Erörterungstermins stehen weitere Stolpersteine eine Genehmigung entgegen...   Mehrmore »
Studie belegt: Kohlegroßkraftwerk widerspricht dem Klimaschutz
<2008-10-21>
Eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte wissenschaftliche Studie belegt, dass die zwischen den Industrienationen verbindlich vereinbarten Klimaschutzziele für das Jahr 2050 durch den Neubau von Kohlegroßkraftwerken vereitelt werden.   Mehrmore »
CCS - Energieverschwendung
<2009-02-28>
Siemens und E.ON Kraftwerke wollen am E.ON-Kraftwerk Staudinger eine Pilotanlage zur CO2-Abscheidung errichten. Dies ist aus energetischer Sicht unattraktiv   Mehrmore »
Klima-Allianz: Kohlekraftwerksplanungen bundesweit kippen
<2009-03-18>
29 Kohlekraftwerke sind derzeit in Deutschland geplant. Sieben sind bereits verhindert worden, weitere stehen zur Disposition   Mehrmore »
Argumente gegen das Kohlekraftwerk
<2009-07-08>
Die Niederschrift des Erörterungstermines im Raumordnungsverfahren zum Kohlekraftwerk Staudinger Block 6 ist eine Fundgrube für Argumente auch im weiteren Planungsverfahren.   Mehrmore »
Kohlekraftwerk Mainz: Finanzierungsprobleme
<2009-08-19>
Beim geplanten Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue soll es Finanzierungsprobleme geben. Dies könnte das Aus für das umstrittene Projekt bedeuten   Mehrmore »
Medienspiegel / Offenbach-Post:
„Keine ökologischen Vorteile"
Hainburger Gemeindevertretung wendet sich mit Erklärung an die Regionalversammlung Südhessen
Von: @@Offenbach-Post <2009-06-17>
[ Hainburg] Eine „herbe Enttäuschung" stellt nach Ansicht von Hainburgs Bürgermeister Bernhard Bessel die landesplanerische Beurteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt im Raumordnungsverfahren Staudinger Großkrotzenburg dar, nach der der geplante Neubau eines Steinkohleblocks (Block 6) bei Beachtung diverser Maßgaben mit den Erfordernissen der Raumordnung übereinstimmt.   Mehrmore »
Medienspiegel / Offenbach-Post:
Lässt Abgas aus Kraftwerk Äpfel faulen?
Von: @@Offenbach-Post <2009-04-02>
[Frankfurt/Rhein-Main] Neben tausenden Seiten Gutachten, Einwendungen und Debattenbeiträgen gehört auch ein fauler Apfel zum Protokoll über den Erörterungstermin im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für den von der Firma E.ON in Großkrotzenburg geplanten neuen Kraftwerksblock.   Mehrmore »
Kohlekraftwerk Mainz - Gericht bewertet den Ausgang des Klageverfahrens als "offen"
<2009-11-30>
Das OVG Rheinland-Pfalz hat die Eilverfahren gegen den immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für die Errichtung eines Kohlekraftwerkes in Mainz eingestellt.   Mehrmore »
Kohlekraftwerk Staudinger: Protokolle Erörterungstermin November 2009
Die Protokolle des Erörterungs­termines im immissions­schutz­rechtlichen Genehmigungs­verfahren zum Kohle­kraftwerk Staudinger Block 6 finden Sie hier.   Mehrmore »
BVerwG: Stopp für Kohlekraftwerk
<2010-03-16>
E.ON scheitert mit dem Plan für das Stein­kohle­kraft­werk Dat­teln auch vor dem Bundes­verwal­tungs­gericht   Mehrmore »
"Aus" für Kohlekraftwerk bei Hanau
<2012-11-13>
Der Energiekonzern E.on gibt den Ausbau des umstrittenen Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau (Main-Kinzig-Kreis) auf.   Mehrmore »
Neubau oder wesentliche Änderung einer Altanlage?
Von: @RA Möller-Meinecke <2008-05-25>
Wann ist der Neubau einer immissionsschutzrechtlich zu genehmigenden Anlage gegenüber einer bestehenden Altanlage derart dominant, dass statt des verkürzten Änderungsgenehmigungsverfahrens ein Neuantrag erforderlich wird?   Mehrmore »
Klagerecht von Umwelt­ver­band
Kann Umweltorganisation gegen Kraftwerk klagen?
Von: @Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke, Fachanwalt für Verwaltungsrecht <2009-03-05>
Europa­recht eröffnet erwei­terte Klage der Umwelt­ver­bände   Mehrmore »
RWE steigt aus Kohlekraftwerken aus
Technik nicht mehr wirtschaftlich
<2009-06-06>
Kohlekraftwerke schaden nicht nur dem Klima, sondern auch den Wirtschaftsbilanzen. So hält RWE den Bau neuer Kohlekraftwerke nicht mehr für ökonomisch vertretbar.    Mehrmore »
Müllheizkraftwerk rechtswidrig
<2010-02-17>
Ein Müllheizkraftwerk ist Teil der Abfallverwertung und bedarf rechtlich des Einvernehmens der Standortkommune. Fehlt diese, ist die Genehmigung rechtswidrig.   Mehrmore »
Abfallverwertung oder Abfallbeseitigung?
<2010-02-17>
Was ist der Zweck einer Müllverbrennungsanlage: Abfallverwertung oder Abfallbeseitigung? Rechtsanwalt Möller-Meinecke erläutert in diesem Artikel die Bewertungsmaßstäbe.   Mehrmore »
Medienspiegel:
Klage gegen neuen Kohlekraftwerksblock eingelegt
<2011-03-10>
Die Presse berichtet über Klagen gegen die Errichtung des Block 6 zum Kohlekraftwerk Staudinger   Mehrmore »
Staudinger:
Kohlekraftwerk contra Klimaschutz
<2013-02-14>
Ein Beschluss des VGH Kassel bekräftigt die Anliegerkommunen darin, dass der Standort für das Kohlekraftwerk "Staudinger Block 6" ungeeignet war.    Mehrmore »
Projekte
Übersicht über Aktivitäten der Kanzlei   Mehrmore »
Abstand zu Chemikalien
<2011-09-26>
Die Mindestabstände zu einem Lager einer gefährlichen Chemikalie (Seveso II - Richtlinie) sind auch bei Bauanträgen und im immissions­schutz­rechtlichen Genehmi­gungs­verfahren außerhalb von Gebieten mit einem Bebauungs­plan zwingend zu beachten. Dabei sind angemessene Abstände (bis zu 2.193 Meter) einzuhalten. Das eröffnet neue Pflichten beim Kauf und der Entwicklung eines Grundstücks.   Mehrmore »
A380-Werft Planfeststellungsverfahren:
Verstoß gegen "Seveso-Richtlinie" / Ticona
Jeder Bürger kann diesen Verstoß gegen Europarecht durch eine Beschwerde rügen
Von: @RA Matthias Möller-Meinecke <2003-10-05>
Ein benachbarter Chemiebetrieb kann der Planung einer neuen Landebahn im Weg stehen. Bei Verstößen gegen EU-Recht steht dem Bürger die kostenfreie Beschwerde offen.   Mehrmore »
Nachbarklage gegen Risikoanlage
Schutzanspruch gegen Anschläge auf ein atomrechtliches Zwischenlager?
Von: @RA Möller-Meinecke <2008-04-18>
Auch ein Nachbar und nicht nur ein im Grundeigentum Betroffener eines Standortzwischenlagers kann vor Gericht die dafür erteilte atomrechtliche Genehmigung abwehren...   Mehrmore »

Bildrechte zu den in diese Datei eingebundenen Bild-Dateien:

Hinweise:
1. Die Bilder sind in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens (im Quelltext dieser Seite) angeordnet.
2. Beim Anklicken eines der nachfolgenden Bezeichnungen, wird das zugehörige Bild angezeigt.
3, Die Bildrechte-Liste wird normalerweise nicht mitgedruckt,
4. Bildname und Rechteinhaber sind jeweils im Dateinamen des Bildes enthalten.