Welche Relevanz haben nächtliche Lärmstörungen für Standortentscheidungen von Unternehmen?
Von: @RA Matthias Möller-Meinecke <2004-12-22>
Die Qualität des Wohnumfeldes ist für das seelische Wohlbefinden der Bürger, aber auch für die Standortwahl von Unternehmen von großer Bedeutung.

Die Qualität des Wohnumfeldes ist für das seelische Wohlbefinden der Bürger, aber auch für die Standortwahl von Unternehmen von großer Bedeutung.

Schlechte Wohnbedingungen erhöhen die Quoten an Asthma, Allergien der Atemwege und der Haut und anderer Lungenerkrankungen. Sie wirken sich auf die Unfalls- und Verletzungsquoten, die sozialen und psychischen Erkrankungen, so wie auf Depression, Vereinsamung, Angstgefühle und Aggressionen aus. Lärmbedingter Stress, Giftstoffe, Blei, Asbest oder Kohlenmonoxid können ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben.

Mängel in der Stadtplanung, das Fehlen von Bäumen, Parks oder Flächen zum Spazierengehen können mit unzureichender physischer Aktivität, Übergewichtigkeit, abnehmendem Sozialisationsvermögen und einer Zunahme an motorisiertem Transport in Zusammenhang gesetzt werden. Einige dieser Faktoren sind nur sehr schwer veränderbar, sind sie doch vor allem von dem Verhalten der Bewohner, d.h. der Art und Weise wie von der Wohnung und dem Wohnumfeld Gebrauch gemacht wird, abhängig. Unter diese Verhaltensweisen fallen das Öffnen von Fenstern und Türen, die Kochgewohnheiten, das Verwenden von Dunstabzugshauben, und die Badegewohnheiten, die allesamt die Innenraumluftqualität, die Feuchtigkeit und die Schimmelanfälligkeit beeinflussen können. Sie hemmen oder unterstützen die Wirkung von Lüftungssystemen, Heizungssystemen oder die Wärmedämmung des Gebäudes.

Das eigene Heim soll der Zufluchtsort gegen Angriffe sein und den Ort darstellen, wo Privatleben stattfinden kann, wo soziale Beziehungen mit den Nachbarn entstehen und wo Grenzen zur Entwicklung jeder persönlicher Identität gesetzt werden. In dieser Umgebung haben alle physischen und biologischen Faktoren einen entweder positiven oder negativen Einfluß auf die Gesundheit der Bewohner. Die Wohnung ist ein besonderer Ort und kann nicht, aus einer normativen Notwendigkeit heraus, mit einem Versuchslabor - wo man ein Versuchstier einer gewissen Anzahl an chemischen Stoffen aussetzen kann - gleichgesetzt oder verglichen werden.

Diese Ergebnisse der LARES-Studie (Large Analysis and Review of European housing and health Status) der WHO bieten hilfreiche Argumente auch für die Wirtschaftsförderung durch die Städte und Gemeinden. Die Ergebnisse bestätigen zunächst die einleuchtende Erkenntnis, daß die Wahrscheinlichkeit von Krankheitsausfällen und Unfällen bei der Personengruppe signifikant ansteigt, die immer oder oft über Müdigkeit klagt. Die Studie zeigt weitergehend einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und der Unfallwahrscheinlichkeit auf. 22% derjenigen, die angaben, einen Unfall erlitten zu haben, gaben ebenfalls an, in ihrem Schlaf gestört worden zu sein. Um den in der wissenschaftlichen Literatur bislang wenig beachteten Einfluß von nächtlicher Lärmbelästigung an der unfallbezogenen Gesamtmorbidität zu bestimmen, ist diese Erkenntnis von großem Interesse.

Angesprochen sind damit nicht nur Unfallrisiken. Denn deren Ursache, die durch nächtliche Störungen bedingte Unkonzentriertheit beeinflußt auch die Qualität der Arbeitsleistung tagsüber. Ein durch Verkehrslärm nicht gestörter Nachtschlaf der potentiellen Arbeitnehmer ist daher für zahlreiche Branchen auch ein gewichtiger Faktor bei der Auswahl eines neuen Produktionsstandortes durch Wirtschaftsunternehmen.

Das Hintergrunddokument der Konferenz "Wohnen und Gesundheit" als Teil der LARES-Studie finden Sie hier:

http://www.euro.who.int/document/HOH/gbackdoc01.pdf


Autor: Matthias Möller-Meinecke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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